Sonntag, 22. Januar 2017

NetzPERLE: Upside down Schneemann

Es gibt Dinge, die gibt es eigentlich gar nicht.
Oder habt ihr schon einmal einen Schneemann gesehen, der Kopfstand macht?
Diese originelle Idee habe ich diese Woche auf imgur entdeckt. Da muss sich mein 08/15-Modell mit Rübennase aber ganz schön warm anziehen ... 
Doch wenn ihr denkt, krasser geht nicht, dann habt ihr vermutlich noch nie etwas von Sandschneemännern gehört! Einfach im Netz mal nach "sand snowman" suchen. 
Ich hoffe ja sehr, dass es bei uns diesen Winter mit dem Schnee noch einmal klappt. Ich habe nämlich keine Lust, im Sandkasten zu buddeln. Aber das mit dem Kopfstand werde ich mit meinen zwei kleinen Flöhen auf jeden Fall ausprobieren!

Euer Fräulein Floh


PS: Wenn unser Projekt "Upside-down-Schneemann" klappt, reiche ich euch umgehend ein Foto nach!



Montag, 16. Januar 2017

Kreativ mit KINDERN: Korkdruck

Hurra, es schneit!
Da gibt es eigentlich nichts Schöneres, als mit den Kindern raus in das weiße Wunderland zu gehen und einen Schneemann zu bauen. Eigentlich. Denn Schneeball, Schneeflocke und Co. sind auch wunderbare Motive fürs Basteln. 
Wir haben heute die Bastelfarben ausgepackt und Schneemänner gemalt.

Frostige Gesellen - links: Kleinen Floh (5 Jahre); rechts: Fräulein Floh

Du brauchst:
Tonpapier in Schwarz, A4
Bastelfarben
Korken, z.B. von einer Sektflasche
ggf. Pinsel
Pappteller

Und so haben wir's gemacht:
Weiße Bastelfarbe auf den Pappteller geben, den Korken eintauchen und einen Schneemann aus zwei oder drei Kugeln auf das Tonpapier drucken. Danach den verschneiten Boden und einzelne Schneeflocken mit dem Korken aufstempeln.
Das Gesicht mit Karottennase, einen dicken Schal, die Arme und die Knöpfe aufmalen. Dazu kannst du einen Pinsel verwenden - oder du benutzt deinen Finger und druckst die Farbe damit auf. Zum Schluss Mütze oder Hut ergänzen, fertig ist der frostige Geselle!

Fräulein Floh


Dienstag, 10. Januar 2017

Mini.PROJEKT: Apfeldruck

Apfeldruck ist eigentlich ein alter Hut. Aber trotzdem super spannend, weil es so einfach geht - und weil Äpfel nach wie vor ein knackiges Motiv sind. Einfach zum Anbeißen!

Heute habe ich ein apfelgrünes Kindershirt mit einem saftigen Apfel aufgepeppt.
Dauer: weniger als eine halbe Stunde (ohne Trockenzeit).

Du brauchst:
Shirt in Apfelgrün, vorgewaschen
halber Apfel
Stoffmalfarbe in Grün und Blau
feiner Stoffmalstift in Schwarz
Plastiktüte
Bügeleisen

Und so hab ich es gemacht:
Die Plastiktüte in das Shirt schieben, damit die Farbe nicht auf die Rückseite des Shirts durchdrucken kann. Die Schnittfläche des Apfels mit der grünen Stoffmalfarbe betupfen, bis sie ganz grün ist.
Den Apfel auf das Shirt drucken und mit dem Finger ein blaues Apfelbäckchen aufmalen. Den Blütenansatz und den Stiel mit dem Stoffmalstift aufmalen.
Wenn alles trocken ist, die Plastiktüte entfernen und die Stoffmalfarbe nach Herstellerangabe mit dem Bügeleisen fixieren. Fertig!

Fräulein Floh

Ach, du liebes neues Jahr!

Alles neu macht der Mai, so besingt es zumindest ein altes Volkslied. 
Da dieses Sprichwort bei mir aber schon im letzten Jahr nicht funktioniert hat, warte ich dieses Jahr gar nicht erst und packe einfach gleich im Januar alles an. Getreu dem Motto: Was du im Januar kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Die Erfahrung lehrt: Sonst ist das Jahr rum, ehe du in die Puschen gekommen bist!

Und darum startet Fräulein Floh mit Tatendrang in das neue Jahr. Der Blog wurde etwas
aufgräumt, ausgemistet und unter ein neues Motto gestellt: Einfach wundervolle Dinge selber machen!
Neben den bekannten Upcycling-Ideen, bei denen sich alte Sachen in schöne neue Dinge verwandeln, wird es nun weitere Rubriken geben. Basteln mit Kindern zum Beispiel. Oder ...
Na, den Rest weiß ich noch nicht so genau. Da lass ich mich selbst noch ein wenig überraschen.
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, euch hier viele neue Bastel- und Kreativ-Ideen zu präsentieren. Und damit der Vorsatz gleich in die Tat umgesetzt wird, zeige ich euch in meinem nächsten Beitrag gleich ein Foto meines neuesten Projekts.

Alles Liebe für 2017 wünscht

Euer Fräulein Floh



Mittwoch, 27. April 2016

Rapunzel vs Eiskönigin


Unverfrohren: Rapunzel im Upcycling-Eiskleid.
Aber hallo, sollte jetzt nicht eigentlich Frühling sein?
Aber was ist das? Ich schau aus dem Fenster und fang an zu frieren. Da fallen riesige Schneeflocken vom Himmel. Ist das möglich?
Wen wundert es da, dass der kleine Floh von morgens bis abends den Titelsong von Disneys Eiskönigin trällert (Hilfe!). Wirklich wahr. Bei diesem Wetter kann man schon den Eindruck bekommen, dass der nächste Winter vor der Türe steht. Vielleicht hat sich deshalb die neue Rapunzel-Puppe, die kürzlich erst der Osterhase gebracht hat, schnell in Elsa verwandelt. Ade Sommer. Jetzt wird erst mal alles vereist!

Lange Zöpfe sind beim kleinen Floh jedenfalls total out. Vermutlich durfte ich ihm darum letzte Woche endlich wieder die Haare schneiden. Und auch sämtliche Puppen, Pferde, Einhörner und sonstige Spielfiguren sind inzwischen umgestylt. Im ganzen Kinderzimmer ist nicht ein einziges Rapunzel-Einhorn mit bodenlanger geflochtener Mähne mehr zu finden. Unglaublich. Über Nacht ist er von seiner Obsession geheilt. Dafür kann jetzt die gesamte Kinderzimmermannschaft Eis machen!

Das bringt natürlich ganz neue Probleme mit sich. Mal verliert jemand seine eisigen Zauberkräfte, mal wird versehentlich der falsche vereist. Oder beim Spiel im Schnee geht jemand in einem tiefen Loch verloren. Ein Elend!
Das bringt mich zurück zum Anfang: Wann wird es bitte Frühling? Und wann endet dieser ganze verschneite Eiszauberwahnsinn? 

Dass es auch dieses Jahr irgendwann Sommer wird, daran habe ich keinen Zweifel.
Aber wie lange die Eiskönigin im Kinderzimmer den Ton angeben wird, darauf bin ich gespannt. „Ich lass los, lass jetzt los …“ Vielleicht schaff ich es ja irgendwann im Spätsommer, meinen Frieden damit zu machen!

Euer Fräulein Floh

PS: Ein Eiskleid für Rapunzel
Das Outfit der Eiskönig ist aus Stoffresten meines Batik-Projekts entstanden. Ein Stück von einem T-Shirt, ein Stück von einer Bluse – und schon sind Kleid und Handschuhe fertig. Der Umhang besteht aus einem Chiffon-Stoffrest. Das Satinband der Schließe habe ich aus einem Pullover herausgetrennt. Der Glitzerstein war Teil einer Strasskette, die kaputt gegangen ist.


Freitag, 4. Dezember 2015

Achtung: Buchwerbung!


Heute möchte ich euch zeigen, womit ich mich diesen Sommer beschäftigt habe. 
Bücher haben bekanntlich eine recht lange Vorlaufzeit. Vom ersten geschriebenen Wort bis zur Auslieferung in den Buchhandel vergehen schon mal ein paar Monate. Darum war bei mir diesen Sommer Weihnachtsbasteln angesagt. Zusammen mit anderen Autorinnen habe ich Modelle für ein wundervolles Bastelbuch gefertigt. Schaut doch mal rein, wenn Ihr ein Exemplar im Buch- oder Bastelladen seht. Ich finde, es ist sehr schön geworden. Wenn Ihr noch Ideen sucht, werdet Ihr darin bestimmt fündig!


Ein netter Nebeneffekt des Buches: Von der Krippe über kleine Geschenkideen und Mini-Dekorationen habe ich dieses Jahr einfach alles, was man für Advent und Weihnachten braucht. Nur das Lebkuchenhaus (siehe unten) wollte bei 30 Grad einfach keinem so recht schmecken! :-)

Eine schöne Adventszeit und toi, toi, toi, dass der Nikolaus euch am Sonntag reich beschenkt!
Euer Fräulein Floh


Samstag, 7. November 2015

Die Nadel sticht wieder

Die Nadel sticht wieder – dank Gastmaschine und einer ordentlichen Prise Selbstmotivation. Letzte Woche hatte ich mir ja eine Aufgabe gestellt. Das „Einfach mal machen“-Projekt. Diese Woche wollte ich Euch davon berichten. Und das tu ich jetzt auch.

Viel Spaß beim Lesen,
Euer Fräulein Floh


Im Zeitraffer: Das „Einfach mal machen“-Projekt

Dienstag, 27. Oktober
Nachdem ich das „Einfach mal machen“-Projekt auf meinem Blog angekündigt habe, bin ich fast euphorisch. Klar, das klappt auf jeden Fall, denke ich mir. Was soll da jetzt auch schief gehen?

Mittwoche, 28. Oktober
Einkaufen, Wäsche waschen, nach den Kindern schauen – und am Abend so k.o., dass ich sogar meinen Sportkurs völlig vergesse.

Donnerstag, 29. Oktober
Ach du Schreck, am Samstag ist Halloween! Schnell mit den anderen Müttern besprechen, wer was organisiert. Ich muss Kürbissuppe kochen, Blätterteighäppchen backen und noch zwei Kürbisse zum Schnitzen besorgen.

Freitag, 30. Oktober
Kein Kürbis weit und breit. Der ganze Vormittag geht dafür drauf, diverse Einkaufsläden und Wochenmärkte abzuklappern. Am Nachmittag bleibt keine Zeit für das „Einfach mal machen“-Projekt. Der Abend ist für die Halloween-Vorbereitungen reserviert.

Fotobeweis: Das Projekt ist gelungen.
Samstag, 31. Oktober



Halloween. Die Kinder verkleiden sich, werden geschminkt und schnitzen Kürbisse. Nach dem großen Halloween-Dinner spielen wir „Süßes oder Saures“. Der Abend endet bei den Nachbarn mit zwei Flaschen Wein und einer müden, aber glücklichen Mutter.

Sonntag, 1. November
Endlich, endlich, am letzten Tag der Woche sitze ich an meiner Nähmaschine. Das „Einfach mal machen“-Projekt gelingt in letzter Sekunde. Aus einem Wachstuch-Rest entsteht eine kleine Einkaufstasche und der kleine Floh bekommt endlich sein lang ersehntes Schlampermäppchen.
Ich bin glücklich und ein bisschen stolz. Weil ich das „Einfach mal machen“-Projekt geschafft habe. Und weil die Augen des kleinen Flohs mit meinen um die Wette strahlen!